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VOGELZÄHLUNG – Amsel und Haussperling gewinnen – Kohlmaise verschwindet

Die große Vogelzählung beim Nabu ist vorbei.

Über 120.000 Menschen haben sich beteiligt.

Gewinner sind Amsel und Haussperling. Sie wurden am meisten gesichtet, wobei die bekannte Kohlmaise hingegen leider im Bestand gesunken ist.

Nabu zum Rückgang einiger Arten:

„Einige Arten hatten dieses Jahr offenbar kaum Wanderlust – was zu den teils deutlichen Rückgängen geführt hat. Das gilt vor allem für jene, die im Winter häufig Besuch von ihren Artgenossen aus dem kälteren Norden und Osten bekommen. Dazu zählen auch die meisten Meisenarten“, so Lachmann. „Auffällig ist, dass die Rückgänge bei Meisen und Co. im Norden und Osten Deutschlands gering ausfallen. Richtung Südwesten hingegen nehmen sie zu. Manche Wintervögel haben wohl aufgrund des – bis zum Beginn des Zählwochenendes – noch extrem milden Winters auf halber Zugstrecke Halt gemacht.“ Nabu

NABU: Im Gegensatz dazu sind Arten, die im Winter von Deutschland aus teilweise nach Süden abwandern, in diesem Jahr besonders häufig hier geblieben. Bei Amseln, Rotkehlchen, Ringeltauben, Star und Heckenbraunellen wurden die bislang höchsten oder zweithöchsten Werte seit Beginn der Aktion ermittelt. Die Amselzahlen stiegen pro Garten durchschnittlich um 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr, der Star nahm gar um 86 Prozent zu.

Entsprechend deutlich zeigen sich die Verschiebungen auch in der Rangliste der häufigsten Wintervögel: Hinter dem Dauer-Spitzenreiter Haussperling setzte sich die Amsel – etwas überraschend – auf Rang zwei (sonst Platz 5). Die Kohlmeise liegt erstmalig nur auf Rang 3 und der Feldsperling landet zum ersten Mal noch vor der Blaumeise auf Rang 4.

Bleibt zu hoffen, dass bekannte Bestände nicht ganz verschwinden werden und die Menschen nicht nur zählen, sondern auch helfen. Es reicht schon ein Vogelhäuschen aufzustellen oder einen Nistkasten. Das Frühjahr ist im Anmarsch!

Diese plüschige Objekt stirbt garantiert nicht aus! Hier erwerben.

 

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Zählung der Vögel – NABU 2017 – H5N8 Schuld?

NABU ruft zum Zählen auf!

Alles was draußen piepst und fliegt, jetzt bitte keine Hundespielzeuge, wird gezählt. Die große Zählung der Wintervögel! Mehr als 82.000 Zähler haben sich schon beteiligt.

Fakt ist, dass die Zahl der heimischen Vögel drastisch abgenommen hat. Grünfink, Kernbeißer und sämtliche Meisenarten werden kaum noch gesichtet.

Möglich dafür kann der Klimawandel sein, oftmals finden noch spätere Schneeschauer und Frost statt, wo die Meisen nicht genug Futter finden. Jungtiere erhalten nicht genug Futter und sterben.

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Der frühe Vogel fängt jetzt nicht mehr den Wurm. Es gibt weniger Vögel in heimischen Gärten, als bisher angenommen! Mittels Leuchtkraft und Baumarkt, gibt es das stumme Gezwitscher in Form einer Lichterkette.

 

Möglicherweise auch andere Faktoren wie die Vogelgrippe? Sämtliche Gebiete wurden in Quarantäne versetzt und selbst Katzen dürfen nicht mehr so herum strobern. Das betrifft unter anderem den Phoenix – See in Dortmund, wo eine tote Reiherente heraus gefischt wurde, die mit dem Erreger, H5N8, stark infiziert war. Es wurden bisher keine Meisen darauf untersucht, womöglich auch, da man keine verendeten Meisen gefunden hat und die Lage möglicherweise unterschätzt?…

Informationen zur Vogelgrippe der Stadt Dortmund

„Der Verdacht auf Vogelgrippe wurde bestätigt.
Die rechtliche Bekanntgabe durch Aushang in den Bezirksverwaltungsstellen und im Stadthaus wurde bereits eingeleitet.

Wegen hoher Nachweisrate und vermutlich weiterhin starker Ausbreitungstendenz des Vogelinfluenzavirus H5N8, vor allem bei wildlebenden Wasservögeln, in Deutschland und Auftreten des Erregers in der landwirtschaftlichen Geflügelhaltung in Schleswig-Holstein wird auch in ganz NRW ein erhöhtes Infektions- und Ausbreitungsrisiko gesehen.“

Stadt Dortmund

Die Aussage „vor allem bei wildlebenden Vögeln“ schließt ja Meisenarten & Co. nicht unbedingt aus oder?…

Zähl mal nach, wie viele Vögel Du bei dir so sichten kannst…

Hier deine Zählung an NABU melden