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Zählung der Vögel – NABU 2017 – H5N8 Schuld?

NABU ruft zum Zählen auf!

Alles was draußen piepst und fliegt, jetzt bitte keine Hundespielzeuge, wird gezählt. Die große Zählung der Wintervögel! Mehr als 82.000 Zähler haben sich schon beteiligt.

Fakt ist, dass die Zahl der heimischen Vögel drastisch abgenommen hat. Grünfink, Kernbeißer und sämtliche Meisenarten werden kaum noch gesichtet.

Möglich dafür kann der Klimawandel sein, oftmals finden noch spätere Schneeschauer und Frost statt, wo die Meisen nicht genug Futter finden. Jungtiere erhalten nicht genug Futter und sterben.

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Der frühe Vogel fängt jetzt nicht mehr den Wurm. Es gibt weniger Vögel in heimischen Gärten, als bisher angenommen! Mittels Leuchtkraft und Baumarkt, gibt es das stumme Gezwitscher in Form einer Lichterkette.

 

Möglicherweise auch andere Faktoren wie die Vogelgrippe? Sämtliche Gebiete wurden in Quarantäne versetzt und selbst Katzen dürfen nicht mehr so herum strobern. Das betrifft unter anderem den Phoenix – See in Dortmund, wo eine tote Reiherente heraus gefischt wurde, die mit dem Erreger, H5N8, stark infiziert war. Es wurden bisher keine Meisen darauf untersucht, womöglich auch, da man keine verendeten Meisen gefunden hat und die Lage möglicherweise unterschätzt?…

Informationen zur Vogelgrippe der Stadt Dortmund

„Der Verdacht auf Vogelgrippe wurde bestätigt.
Die rechtliche Bekanntgabe durch Aushang in den Bezirksverwaltungsstellen und im Stadthaus wurde bereits eingeleitet.

Wegen hoher Nachweisrate und vermutlich weiterhin starker Ausbreitungstendenz des Vogelinfluenzavirus H5N8, vor allem bei wildlebenden Wasservögeln, in Deutschland und Auftreten des Erregers in der landwirtschaftlichen Geflügelhaltung in Schleswig-Holstein wird auch in ganz NRW ein erhöhtes Infektions- und Ausbreitungsrisiko gesehen.“

Stadt Dortmund

Die Aussage „vor allem bei wildlebenden Vögeln“ schließt ja Meisenarten & Co. nicht unbedingt aus oder?…

Zähl mal nach, wie viele Vögel Du bei dir so sichten kannst…

Hier deine Zählung an NABU melden

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KLIMA – KONFERENZ 2015 – Globale Erwärmung & Smog in CHINA

Die KLIMAKONFERENZ 2015 hat in Paris stattgefunden.

Angela Merkel trat sehr entschlossen auf und betonte „lassen Sie uns alles tun, sie nicht zu enttäuschen“. Gemeint waren die großen Erwartungen der Bevölkerung, denn das Klima ist schon seit Jahren auf dem Weg sich drastisch zu verändern. Stürme, Regen, Feuer und Trockenperioden sind nur ein kleiner Anteil, der auf lange Zeit zu einer globalen Katastrophe führen wird.

Ziel war ein globales Klimaabkommen zu schließen und die größten Klimaschädiger China und die vereinigten Staaten ins Boot zu holen. China hat vor die Emissionen im laufe des kommenden Jahres zu drosseln und 20% des Bedarfs an Energie soll aus erneuerbaren Energien kommen. Die USA bekennt sich zum massiven Verbrauch von Treibhausgasen und will bis 2025 diesen bis zu 28% senken. Europa bis 2030 um 40% gegenüber dem Jahr 1990.

Die Überprüfung der Klimaschutzziele soll alle 5 Jahre erfolgen.

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In der Nähe des Emscher-Parks. NRW

In Peking, China, herrscht zur Zeit noch mehr SMOG in der Luft als bisher schon vorhanden war. Der Grenzwert der Weltgesundheitsorganisation wurde um mehr als das zwanzigfache überschritten! 22 Millionen Pekinger wurden angewiesen, ihre Häuser vorerst nicht zu verlassen!

Eine Lösung auf Dauer? – Wohl kaum.